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SUMMARY:Septemberwind - Orgelkonzert III mit Prof. Mareile Krumbholz (Köln)
DESCRIPTION:Eintritt frei\, mit Videoübertragung vom Spieltisch der Kleuker-Orgel (1967\, III/37) \n  \nProgramm\nMaurice Duruflé (1902-1986)\nFugue sur le thème du Carillon des Heures de la Cathédrale de Soissons \nImprovisation\nZwei Lieder ohne Worte \nJohann Sebastian Bach (1685-1750)\nTriosonate e-moll BWV 528\n– Adagio/Vivace\n– Andante\n– Un poco allegro \nImprovisation\nDrei Skizzen über D-U-R-U-F-L-E \nJohann Jakob Froberger (1616-1667)\nLamento sopra la dolorosa perdita \nMaurice Duruflé (1902-1986)\nPrélude et Fugue sur le nom d’Alain op.7 \n  \nVita \nMareile Krumbholz ist seit 2021 Professorin für Orgel sowie Liturgisches Orgelspiel an der Hochschule für Musik und Tanz Köln und leitet dort den Studiengang Evangelische Kirchenmusik. \nAufgewachsen am Niederrhein\, studierte sie in Köln Evangelische Kirchenmusik (A-Examen)\, Orgel\, Cembalo und Klavierpädagogik. Das Konzertexamen Orgel legte sie in der Klasse von Johannes Geffert ab. Sie war Stipendiatin der Studienstiftung des deutschen Volkes und des Deutschen Musikrats. Daneben spielte sie für die Bundesauswahl Konzerte junger Künstler.\nNach Lehraufträgen in Köln und Stuttgart wurde sie 2010 im Alter von 27 Jahren auf eine Professur an die Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth berufen und unterrichtete dort Orgel\, Liturgisches Orgelspiel\, Orgelmethodik und Orgelstilkunde. \nMareile Krumbholz konzertierte in großen Konzertsälen wie der Essener Philharmonie oder dem Leipziger Gewandhaus\, in bedeutenden Kirchen und im europäischen Ausland (u.a. in London und Minsk). Ihre Programme zeigen eine große stilistische Bandbreite in Interpretation und Improvisation. So brachte sie beispielsweise das gesamte Orgelwerk von Johann Sebastian Bach in zwölf Konzerten innerhalb eines Monats zur Aufführung und führte die selten gespielten „Six Études“ der Komponistin Jeanne Demessieux auf. \nSie ist Jurorin bei Orgel- und Orgelimprovisationswettbewerben und unterrichtet bei Fortbildungsveranstaltungen und Meisterkursen. Ihr besonderes Interesse gilt dabei Fragen der Didaktik des Orgel- und Improvisationsunterrichts.
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SUMMARY:Was bleibt\, wenn es dunkel wird?
DESCRIPTION:Neuwied. Was bleibt\, wenn es dunkel wird? Dieser Frage widmet sich am Samstag\, 26. September 2026\, um 20 Uhr ein musikalischer Abend in der Pfarrkirche St. Michael. Gesang und Klavier verbinden sich dabei mit biblischen Texten und thematischen Betrachtungen von Catrina und Hermann-Josef Schneider.\nDie Nacht ist dabei mehr als der Übergang vom Tag zum Morgen. Der Abend fällt in eine Zeit des Jahres\, in der die Tage wieder kürzer werden und das Licht allmählich der Dunkelheit weicht. In der Nacht liegen Träume und Sehnsucht\, Fragen und Unsicherheit\, aber auch Hoffnung und Momente der Gottesbegegnung. Bei Kerzenschein und gedämpftem Licht wird die Dunkelheit selbst Teil der Atmosphäre des Abends. Die Musik nimmt diese verschiedenen Facetten auf und lässt Raum für die Frage\, was die Nacht mit dem eigenen Leben zu tun hat: Was trägt\, wenn es dunkel wird?\nDas musikalische Programm umfasst unter anderem Werke von Franz Schubert und Frédéric Chopin über Claude Debussy bis Richard Wagner. Besonders Wagners „O du\, mein holder Abendstern“ aus Tannhäuser fügt sich unmittelbar in das Thema des Abends ein: Der Abendstern wird zum Bild eines Lichts in der Dunkelheit.\nEin besonderer Akzent des Abends gilt August Bungert (1845- 1915). Der Komponist lebte viele Jahre in Leutesdorf\, wo er 1915 starb\, und war eng mit dem Fürstenhaus Wied verbunden. Besonders mit Carmen Sylva\, der Prinzessin zu Wied und späteren Königin von Rumänien\, verband ihn eine enge künstlerische Freundschaft. Zu seiner Zeit gehörte Bungert zu den erfolgreichen und weithin beachteten Komponisten. Seine Tetralogie Homerische Welt wurde ab 1896 in Dresden uraufgeführt und bis 1910 mehr als hundertmal in Europa gespielt. 1911 erhielt Bungert den Professorentitel an der Universität Leipzig. Sein umfangreiches Schaffen umfasst neben Opern\, Orchester- und Chorwerken auch mehrere hundert Lieder.\nMit „Wandlung über Nacht“ aus Gestalten und Erinnerungen\, op. 34 erklingt ein nur wenige Minuten langes Kunstlied Bungerts. Die Aufführung bietet damit die Gelegenheit\, einen mit der Region verbundenen Komponisten wiederzuentdecken\, dessen Musik heute nur noch selten zu hören ist.\nEs musizieren Martin Wagner (Bariton) und Jan Friedmann (Klavier). Die biblischen Texte und thematischen Betrachtungen gestalten Catrina und Hermann-Josef Schneider. Der Eintritt zum Konzert ist frei; am Ausgang wird um eine Spende gebeten.
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SUMMARY:Septemberwind - Orgelkonzert IV mit Prof. Thierry Mechler (Frankreich/Köln)
DESCRIPTION:Eintritt frei\, mit Videoübertragung vom Spieltisch der Kleuker-Orgel (1967\, III/37) \n  \nProgramm\nJehan TITELOUZE (1562-1633)\nHymnus über Ave Maris Stella\nPlein Jeu\, Cromorne en taille\, Canon\, Grand Jeu \nNicolas de GRIGNY (1672-1703)\nTierce en taille\nDialogue sur le Grand Jeu \nThierry MECHLER (*1962)\nImprovisation \nJohann Sebastian BACH (1685-1750)\nChoral „Erbarm‘ Dich\, O Herre Gott“ BWV 721\nToccata in D Dur BWV 912 (Orgelfassung von T. Mechler) \nCharles TOURNEMIRE (1870-1939)\nFantaisie-Improvisation über „Ave Maris Stella“ (rekonstruiert von M. Duruflé) \nJehan ALAIN (1911-1940)\nPostlude pour l‘Office des Complies\nLitanies \n  \nVita\nProf. Thierry Mechler wurde im elsässischen Mulhouse geboren.\nAls einer der Repräsentanten der französischen Organistenszene ist er besonders als vielseitiger Musiker bekannt. \nBereits als 19-Jähriger erhält er den Ersten Preis beim internationalen Orgelwettbewerb in Paris. 1985 folgte der Prix d‘ Excellence mit Auszeichnung und ein Jahr darauf der Prix de Virtuosité mit Auszeichnung. 1987 bekam er einen Kompositionspreis für ein Te Deum für Orgel und 1991 der Europäische Förderpreis in Dresden. \nVon Beginn an war Thierry Mechler neben seine Konzerttätigkeit weltweit (u.a. mit 16 Konzertreisen in die U.SA\, Südkorea\, China…) auch als internationaler Juror\, Pädagogue und Komponist tätig.\nEr war von 1991 bis 1999 Titularorganist der Primaskathedrale in Lyon und künstlereicher Leiter der internationalen Orgelzyklen im Auditorium Maurice Ravel in Lyon. \nSeit 1984 ist er Titularorganist der Wallfahrtsbasilika Notre-Dame de Thierenbach im Elsass\, wo er 1995 das gesamte Orgelwerk von Bach in zwölf Konzerten spielte.\n1998 führte er die sechs Orgelsinfonien von Louis Vierne in drei Konzertreihen in Thierenbach\, Lyon und Strassburg auf. \nSeit 1998 ist Thierry Mechler Professor für künstlerisches Orgelspiel und Improvisation an der Hochschule für Musik und Tanz in Köln.\n2002 übernahm er die Aufgaben des Organisten und Orgelkustos der Kölner Philharmonie\, wo er seitdem regelmässig zu hören ist. \n2012 spielte Thierry Mechler am Bösendorfer Imperialflügel das gesamte Wohltemperierte Klavier\, 48 Praeludien und Fugen im Bach-Festival Schauenberg.\n2016 Auszeichnung vom Kulturministerium in Paris als „Chevalier des Arts et des Lettres“. \nHomepage www.thierrymechler.com\nYouTube https://youtube.com/channel/UCW5cLwR-hmslcYVzq71fwg
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